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Nach einer Sage der HopiIndianer mussten zwei Heuschreckenwesen stellvertretend
für sie eine Prüfung bestehen: Den Heuschrecken wurde ein
Pfeil durch den Leib geschossen, wonach sie noch zarter und süßer
auf ihren Flöten spielten. Durch die wohltuenden Schwingungen stärkte
sich ihr Geist und ihre durchbohrten Körper heilten.
Die Grille singt in einem Frequenzbereich von 3000 bzw 8000 hz.
Das entspricht dem Bereich der Sängerformanten, d.h. den Klanganteilen,
die eine Stimme besonders brilliant und tragfähig sein lassen und
dem Sänger, sowie dem Sprecher eine wichtige Orientierung für
die Stimme geben können.
Ein weiterer Sängerformant liegt im Bereich von 5000 hz, was dem
Summen der Biene entspricht.
"Die Sängerstimme, die mit diesen Formanten ausgerüstet
ist, weist in der Tat deutlich einen insektenhaften, zirpenden Anteil
im Klang auf, der diesem auffällige Größe und gleichzeitig
sprühende Leichtigkeit verleiht." (Lit.: Gisela Rohmert, Der
Sänger auf dem Weg zum Klang)
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